Feuerwehr Ratingen
03.02.12 Feuerwehr stellt medizinisches Personal

Ratingen, Voisweg 1-5, 05:30 Uhr, 03.02.2012

Seit heute morgen 05:30 h unterstützt die Feuerwehr Ratingen die von langer Hand vorgeplante Verlegung der Insassen der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf in das Ratinger Stadtgebiet. Um bei dem Transport von über 400 Gefangenen in die Anstalt auf der Oberhausener Straße auch auf mögliche medizinische Notfälle vorbereitet zu sein, wurden die rettungsdienstlichen Ressourcen planmäßig erhöht. Auf dem Gelände der JVA hat die Feuerwehr einen zusätzlichen Rettungswagen mit medizinischem Fachpersonal stationiert. Dr. med. Rainer Kram, Fachberater Rettungsdienst und Notarzt, überwacht die rettungsdienstliche Lage von der Nachrichten- und Einsatzzentrale der Feuerwehr am Voisweg aus. Die Planungen sind in sehr enger Abstimmung mit der Anstaltsleitung und dem leitenden Medizinaldirektor Herrn Bader der JVA Düsseldorf durchgeführt worden, so Kram. Die Justizvollzugsanstalt verfügt über einen eigenen Bereich für medizinische Behandlungen, aber gerade der Umzug bedeutet für einige Gefangene auch Stress. Neben den üblichen internistischen Notfällen ist die Berufsfeuerwehr auch auf etwaige Verletzungen vorbereitet. Nach einer Erstversorgung entscheidet dann das Personal der Justizvollzugsanstalt zusammen mit den Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr, wie die weitere Versorgung und Behandlung durchgeführt wird. Insgesamt gehen wir aber von einem geringen Einsatzaufkommen aus, so Kram weiter.

Im nun begonnenen Regelbetrieb der Justizvollzugsanstalt ist die Feuerwehr Ratingen auch zukünftig für alle medizinischen Notfälle oder Feuermeldungen auf dem Gelände zuständig. Die zuständigen Einheiten der Feuerwehr wurden im Vorfeld in mehreren Veranstaltungen auf dem Gefängniskomplex geschult. (Mirco Schneider)

Rückfragen zur Verlegung der JVA Düsseldorf in das Stadtgebiet Ratingen richten Sie bitte direkt an die Pressestelle der Justizvollzugsanstalt.

Fotos liegen nicht vor.