Feuerwehr Ratingen
19.01.15 Neuer stellvertretender Amtsleiter stellt sich vor!

Ratingen, Voisweg 1-5, 15:00 Uhr, 19.01.15

Seit Anfang des Monats ist das Führungsteam der Berufsfeuerwehr Ratingen wieder komplett: Der Siegerländer Thomas Tremmel setzte sich im Auswahlverfahren durch und besetzt nun die Stelle von Torsten Schams, der zum Kreis Mettmann gewechselt war. Tremmel ist nun stellvertretender Amtsleiter und verantwortlich für die Bereiche Personal, Rettungsdienst, Aus- und Fortbildung, sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Der 30-Jährige hat in Wuppertal Sicherheitstechnik studiert und war zuletzt bei der Berufsfeuerwehr Düsseldorf in einer Führungsfunktion tätig. Unter anderem hatte im Bereich Technik Personalverantwortung für rund 60 Mitarbeiter. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Ratingen. Die Themenbereiche, für die ich hier verantwortlich bin, haben mich genauso gereizt wie die Tatsache, dass ich hier wieder mehr direkt am Einsatzgeschehen teilnehmen kann", so der passionierte Läufer, der beim diesjährigen Neujahrslauf Zweitplatzierter wurde. Neben den Aufgaben als Einsatzleiter rückt er im Rahmen des Tagesdienstes nämlich auch als ganz normale Funktionen im Einsatzdienst aus.

In den nächsten Wochen steht für ihn vor allem das Kennenlernen der Mitarbeiter an, der Sport wird dabei hinten anstehen müssen, die Zeit ist zu knapp. Dabei läuft Tremmel für sein Leben gern, hat sogar einen Marathon in 2:27 Stunden absolviert. "Dafür muss man konsequent und zielstrebig trainieren. Und dazu habe ich hier im Moment zu viel zu tun, um die Menschen und die Abläufe kennenzulernen", so der neue Stellvertreter von Feuerwehrchef René Schubert. So wird der ausgebildete Rettungssanitäter, der schon seit der Jugend auch in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv ist, zum Beispiel einige 24-Stunden-Schichten auf dem Rettungswagen dabei sein: "Ich möchte die Abläufe und die Probleme der Kollegen aus erster Hand kennen lernen." Außerdem hat er mit den Berufskollegen schon beim täglichen Dienstsport mitgemacht: "So lernt man die Menschen am besten kennen."

Die Standorte der Freiwilligen Feuerwehr besucht er nach und nach: "Von dem ich bisher mitbekommen habe, muss ich sagen, dass ich sehr beeindruckt bin - sowohl vom Engagement der Ehrenamtler, als auch von der Verzahnung der freiwilligen Kräfte mit der Berufsfeuerwehr." Gespannt ist er auch auf die Einführung der Rettungsdienst-Kooperation mit Heiligenhaus: "Ich finde, dass auch Feuerwehr Synergieeffekte nutzen muss und glaube, dass in interkommunaler Zusammenarbeit große Chancen stecken."

Foto: Feuerwehr Ratingen




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