Feuerwehr Ratingen
37.12 - Rettungsdienst, Desinfektion

Rettungsdienst/Rettungsdienstabrechnung/Desinfektion


Sachgebietsleiter: Jürgen Jakobowski

Das Sachgebiet 37.12 gliedert sich in die Teilbereiche Rettungsdienst, Rettungsdienstabrechnung und Desinfektion.

Rettungsdienst

Die Stadt Ratingen ist Träger rettungsdienstlicher Aufgaben im Sinne des RettG NRW und somit Träger von Rettungswachen. Somit ist die Feuerwehr Ratingen als städtisches Amt mit der Durchführung von Notfallrettung und Krankentransport beauftragt. Die Hilfsorganisationen „Johanniter-Unfall-Hilfe“, „Malteser Hilfsdienst“ und „Deutsches-Rotes-Kreuz“ wirken im Rettungsdienst mit. Die Notarzt-Gestellung für das Notarzteinsatzfahrzeug erfolgt über eine enge Kooperation mit der St. Marien Krankenhaus GmbH.

Die Notrufannahme der Rufnummer „112“ erfolgt für das Stadtgebiet Ratingen ausschließlich durch die Leitstelle des Kreis Mettmann welche die erforderlichen Rettungsmittel disponiert.

Zur Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung des Ratinger Stadtgebietes werden neben 3 Rettungswachen (Voisweg, Ratingen-Ost, und Im Kreuzfeld, Ratingen-Lintorf und Heiligenhaus) 1 Notarzteinsatzfahrzeug, 3 Rettungswagen (Typ C) und 3 Krankenwagen (Typ B) vorgehalten. Durch diese Strukturqualität können Hilfsfristen von 8 Minuten in der Regel eingehalten werden.

Das Personal im Rettungsdienst rekrutiert sich bei der Feuerwehr Ratingen aus Feuerwehrbeamten mit einer Rettungsassistentenausbildung. Somit können alle Mitarbeiter sowohl im Brandschutz, in der Technischen Hilfeleistung und in der Notfallrettung bzw. im Krankentransport eingesetzt werden. Dies schafft Flexibilität in der Dienstplangestaltung und hohe Qualität bei kombinierten Einsätzen.

Das Sachgebiet Rettungsdienst organisiert die o. g. Struktur und managt einen möglichst effizienten Ablauf unter Berücksichtigung des im Rettungsdienst-Bedarfsplans geforderten Sicherheitsniveaus.

Mit einer Fahrzeugflotte wurden im Jahr 2014 folgende Einsatzzahlen erreicht:

Notfalltransporte 5.144
Notarzteinsätze 1.881
Krankentransporte 5.661

Das Einsatzvolumen betrug somit 12.686 Einsätze.

Für dieses Volumen muss eine adäquate Koordination durch das Sachgebiet 37.12 sicher gestellt werden:

  • Flottenmanagement (In Kooperation mit dem Sachgebiet 37.32 (Technik))
  • Personalmanagement (In Kooperation mit der Abteilungsleitung 37.1 (Personal))
  • Logistik und Unterhaltung der Medizintechnik
  • Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (mind. 30 Std. Fortbildung jährlich)
  • Beschaffung von Fahrzeugen und Geräten
  • Einhaltung der Hygienestandards (Desinfektion)
  • Ständige Anpassung an neue Einsatzstrategien bei der präklinischen Versorgung
  • Betrieb einer Lehrrettungswache zur praktischen und theoretischen Ausbildung von Rettungsassistenten und Rettungssanitätern
  • Etc.